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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische
Beatmungs- und Intensivpflege an den Standorten Dessau-Roßlau und Zerbst

edia.con gemeinnützige GmbH

 
 
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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Kühnauer Str. 40
06846 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 65 01 96 - 0
Fax: 0340 / 65 01 96 - 129

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Anhalt-Hospiz-Zerbst

Breitestein 64
39261 Zerbst

Tel.: 03923 / 48518-0
Mobil: 0173 / 6954529

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Ehrenamt und ambulanter Hospizdienst

Begegnung


Ich reiche dir die Hand, meine Ohren sind geöffnet, meine Augen halten deinem Blick stand, ich bin dir ganz zugewandt und lasse mich auf dich ein.
Du darfst sein, wie du bist, wir können miteinander schweigen, beten oder weinen, aber auch reden über die Dinge, die dich bewegen, über dein Fühlen und Wollen.
Wir können einander vertrauen, Vergangenes erinnern, nicht gelebtes Leben betrauern, aber auch Freude empfinden, manchmal vielleicht lachen und die Wärme der Sonne spüren.
Eines Tages werden wir Abschied nehmen von einander, aber wir sind uns begegnet.
Auch ich werde einmal gehen müssen. Dann kann ich vielleicht auch annehmen, was mir geschenkt wird.
Heute aber werde ich mit dir, diese Zeit erleben.



Frühjahrsputz 2018 im Anhalt-Hospiz Dessau

Zertifikatübergabe Befähigungskurs 2016
Verabschiedung von Rosel Schimkat,
Pastorin im Ruhestand.
Seminarabend ehrenamtliche Mitarbeiter
Hospizarbeit ist aus dem Ehrenamt entstanden und ohne freiwilliges Engagement nicht denkbar. Die typische Hausfrau, die nach der Familienpause eine Aufgabe sucht, finden wir kaum noch. Berufliche Mobilität in unserer komplexen Welt bringt eine Menge Veränderung in unser aller Leben. Wollen wir in Zeiten des Wandels weiterhin genügend Menschen für diese Arbeit begeistern und qualifizieren, müssen wir uns auf die Bedürfnisse, der an dieser Arbeit Interessierten einstellen. Das bedeutet auch, Ausbildung und Angebote für Ehrenamtliche anzupassen und Raum für Kreativität zu schaffen. Dem fühlen wir uns verpflichtet.

Unser ambulanter Hospizdienst freut sich über Menschen, die sich für eine sinnstiftende Freizeitgestaltung im Kontakt und Austausch mit anderen Menschen, entscheiden. Das Tätigkeitsfeld der Ehrenamtlichen im Hospiz- und Palliativbereich ist sehr vielfältig. Wir suchen Menschen, welche Schwerstkranken und Sterbenden, psychosozialen Beistand geben wollen, die ihnen Zeit schenken und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Sie werden kostenlos von uns für diese Arbeit vorbereitet und auch weiterführend qualifiziert, wenn Sie sich im Ambulanten Hospizdienst engagieren.

36 Ehrenamtliche versehen gegenwärtig ihren begleitenden Dienst in Dessau und Zerbst. Sie stehen Menschen am Ende ihres Lebens überall dort zur Seite, wo sie gebraucht werden, in der Häuslichkeit, in stationären Pflegeeinrichtungen, in Krankenhäusern und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Sie unterstützen das Hospizkaffee und andere Veranstaltungen und sind rege an der Öffentlichkeitsarbeit beteiligt. Projekte, wie „Hospiz macht Schule“ und „Letzte Hilfe“ sind in Vorbereitung. Ab 24.04.2018 startet wieder ein neuer Befähigungskurs in Dessau und ab 25. 09. 2018 in Zerbst. Bis zu 12 Teilnehmer werden pro Kurs auf ihr Engagement vorbereitet. Die Ausbildung beinhaltet einen Grundkurs (36h/a45min), einen Vertiefungskurs (36h/a45min) und ein Praktikum, was individuell im stat. Hospiz in Dessau oder Zerbst angeboten wird. Gegenwärtig sind wir in der Planung zur Erweiterung des Aufgabenfeldes in Richtung Kinder- und Jugendhospizarbeit. Hierfür steht Annett Simroth, gelernte Kinderkrankenschwester, welche auch für den Bereich Zerbst verantwortlich ist, zur Verfügung. Die wachsende Arbeit verlangte größere Räumlichkeiten, für Verwaltung, Koordination, Teamsitzungen, Supervision, Ausbildung und Fortbildung. Die leitende Koordinatorin und Trauerfachberaterin, Dagmar Schöbel, freut sich nun genügend Raum im Diakonissenmutterhaus für den Ambulanten Hospizdienst zur Verfügung zu haben kann nun auch, neben Trauereinzelgesprächen, Trauergruppenarbeit einplanen.

In der Begleitung von Sterbenden und ihren Familien machen Ehrenamtliche vielfältige Erfahrungen. Sie erleben das zutiefst Menschliche, da uns das Lebensende doch so gemeinsam ist. Fragen nach dem woher und wohin, nach der Wahrheit und der Sinnhaftigkeit des Lebens führen den Ehrenamtlichen wie den Schwerstkranken zusammen. Diese Begegnung hat immer eine besondere Qualität und ist einmalig.

„Hospiz macht Schule“ – neues Projekt des Ambulanten Hospizdienstes
Das Projekt „Hospiz macht Schule“ möchte den Hospizgedanken an die folgende Generation weitertragen. Im Rahmen einer jeweils fünftägigen Projektwoche in einer 3. oder 4. Klasse werden die Themen Sterben, Tod und Trauer altersgerecht besprochen. Geleitet wird das Projekt von qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeitenden, der Koordinatorin des Hospizdienstes und der jeweiligen Klassenlehrerin. Vielen Dank an die Firma Heinicke Haut & Haar UG, die mit ihrer Spende in Höhe von 1.500 Euro den finanziellen Start in das neue Projekt: „Hospiz macht Schule“ ermöglicht hat.

Bericht von Dagmar Schöbel, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes:
Sechs Ehrenamtliche und die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH fuhren Anfang April 2017 zum Befähigungskurs für das Projekt „Hospiz macht Schule“ nach Halle / Saale in die Stiftung Marthahaus. Herr Dr. Paul Timmermanns von der Bundes- Hospiz-Akademie leitete den Kurs, welcher Ehrenamtliche befähigen soll, eigenständig eine Projektwoche in einer regionalen 3. oder 4. Grundschulklasse durchzuführen. Ziel des Projekt-Unterricht ist, die neun und zehnjährigen Kinder mit dem Thema Tod und Sterben nicht allein zu lassen, sondern ihnen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit zu geben, all die Fragen, die sie haben, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. Gerade Hospizler besitzen durch ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Thema den notwendigen Hintergrund, um den Fragen der Kinder nicht auszuweichen. An jedem Tag der Projektwoche wird themenorientiert gearbeitet und den Kindern eine Vielzahl von Ausdrucksmöglichkeiten angeboten.

Aktuelle Befähigungskurse

Am 24. April 2018 startet in Dessau der 5. Befähigungskurs „Sterbende begleiten lernen“ für ehrenamtliche Mitarbeiter mit bis zu 12 Teilnehmern. Er endet mit einem Zertifikat am 09.07.2019.

Am 25.09.2018 startet der 6. Befähigungskurs „Sterbende begleiten lernen“ in Zerbst.

Für 2019 planen wir interessierte Ehrenamtliche aus allen 6 Kursen zu Familienbegleitern im Rahmen der Kinder- und Jugendhospizarbeit weiterzubilden. Auch dieser Kurs wird kostenlos angeboten. Unsere Befähigungskurse entsprechen nach Aufbau, Umfang und Inhalt den „Empfehlungen für Vorbereitungskurse von Hospizhelfern“ wie sie von der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Hospizbewegung in der Bundesrepublik Deutschland beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung 1995 festgelegt wurden.

Anmeldungen für die Kurse nehmen unsere Koordinatorinnen Frau Dagmar Schöbel (Standort Dessau) sowie Frau Annett Simroth (Standort Zerbst) gern entgegen.

                               
Dagmar Schöbel
(Dessau)

Leitende Koordinatorin Ehrenamt
Annett Simroth
(Zerbst & Dessau)

Kinder- und Jugendhospizarbeit

Bürozeiten:

Montag bis Freitag
08:30 bis 16:30 Uhr
und nach Vereinbarung

Bürozeiten Dessau:
Montag und Freitag:
8.00 bis 14.00 Uhr
Bürozeiten Zerbst:
Dienstag, Mittwoch u. Donnerstag: 8.00 bis 14.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Kontakt: Kontakt:
Gropiusallee 3
06846 Dessau-Roßlau

Breitestein 64 - 39261 Zerbst
Tel.: 03923 4851824
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Gropiusallee 3
06846 Dessau-Roßlau

Tel.:   0340 / 6502 1910 Tel.:   0340 / 6502 1993

Mobil: 0172 / 3235688

Mobil: 0152 / 08926193

Fax:  0340 / 6502 1979
Mail: dagmar.schoebel@ediacon.de Mail: annett.simroth@ediacon.de