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Praktikumsplatz
Ein Hospiz ist kein Gebäude sondern eine gesellschaftliche Grundhaltung kranken und sterbenden Menschen gegenüber. So gehört zu unserer Arbeit, neben der Versorgung und Begleitung unserer Gäste und deren Angehörigen, auch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit in unserer Region.
Ein wichtiger Aspekt dieser Öffentlichkeitsarbeit besteht darin, interessierten Menschen Einblick in unsere Arbeit zu gewähren und damit Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze richtet sich nach den Betreuungsmöglichkeiten durch die Hospizmitarbeiter und wird immer ganz individuell vereinbart. Die Dauer sollte jedoch mindestens 1-2 Wochen sein.
Wenn Sie an einem Praktikumsplatz interessiert sind, dann vereinbaren Sie bitte einen Termin mit einer der Teamleitungen: Sr. Elisabeth Naumann und Sr. Dagmar Schöbel (0340-6501960).
„SEITENWECHSEL“
Ein individuell betreutes Hospitationsprogramm des Anhalt-Hospizes für Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Forschung.
· Einwöchige Hospitation eines Mitarbeiters Ihres Unternehmens mit Führungs- und/oder Managementaufgaben im Anhalt-Hospiz · Einsatz im gesamten Tagesablauf der Versorgung und Begleitung Betroffener und der Zugehörigen · Möglichkeit, eine Teamsitzung und/oder Supervision in einem sozialorientierten Team zu erleben · Pfleger Rigo Kurzhals begleitet, in Absprache mit der Hospizleitung und der Geschäftsführung, Hospitanten während des gesamten Einsatzes · neue ‚Hubschrauber’ – Perspektive auf arrivierte Problem-Lösungs-Strategien · stärkere Hinwendung auf ‚ganzheitlich’, d.h. langfristige Ansätze als Alternative zu kurzfristigen Wertsteigerungen · Kennenlernen flexibler Case-Management-Strategien aus dem sozialen Bereich · Gelassener Umgang mit Konsolidierung, um Kraft zu sammeln und eine neue Stufe zu erreichen · Verlassen des permanenten Aktionismus zugunsten eines kontinuierlichen und prospektiv orientierten Arbeitsstils Ziele für den HospitantenWer im stationären Hospiz arbeitet, hat viele Möglichkeiten, eigene Stärken zu entfalten und auch kleine Schwächen in den normalen Alltag und das tägliche Zusammenleben zu integrieren – sie gehören dazu. Um im Hospiz Hilfe und Unterstützung für Betroffene und Angehörige in existenziellen Situationen geben zu können, muß man sicher im Leben stehen und eine gefestigte Position zu Werden, Sein und Vergehen leben. § Kennenlernen anderer Formen von Zusammenarbeit und Hierarchie → Palliativ- und Hospizarbeit ist nur in Netzwerkstrukturen zu bewältigen § Grundsatz der sozialen Arbeit: Prospektivität, um unvorbereiteten, d.h. schlechten Aktionismus zu vermeiden § Relation der eigenen Maßstäbe, um anderen Blickwinkel auf angestammte, unternehmerische Werte zu erreichen und Lösungen aus neuen Perspektiven zu generieren → Vorstellungen von Entwicklung, Rendite und Margen können neu ‚geerdet’ werden, damit realistische Planungen möglich sind Zielstellung für das Anhalt-Hospiz· Präsenz des Anhalt-Hospizes als gesellschaftliche Einrichtung in der Region, das vor allem die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt · Engere Kontakte der gemeinnützigen Gesellschaft mit Unternehmen der Region, um in angemessener Weise Spenden akquirieren zu können · Kennenlernen anderer Arbeitsweisen und Kommunikationsstrukturen Organisation der Hospitationswoche· Anfrage durch das Unternehmen des Hospitanten an die Hospizleitung des Anhalt-Hospizes · Einführungsgespräch zwischen Hospitant, ggf. dem Unternehmen, Pfleger Rigo Kurzhals, und der Hospizleitung mit dem Ziel des gegenseitigen Kennenlernens und klären der jeweiligen Ziele und Erwartungen aller Beteiligten · Planung des konkreten Einsatzes: Wochenplan – Schichteinsatz in der direkten Versorgung und Begleitung der Gäste des Anhalt-Hospizes und deren Zugehörige wenn möglich, Vorbereitung und Durchführung einer Gastaufnahme im Anhalt-Hospiz, Teilnahme an einer professionsübergreifenden Dienstbesprechung, ggf. Teilnahme an einer Supervision des Teams · Abschlußgespräch an dem der Geschäftsführer des Anhalt-Hospizes Pfarrer Andreas Polzin teilnimmt und auch das Hospizteam eine Rückmeldung vom Hospitanten erhält |
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Praktika 


Die tragenden Impulse unseres, über lange Zeit außerordentlich erfolgreichen Wirtschaftssystems sind mit drei Worten zu benennen: Schneller


