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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische
Beatmungs- und Intensivpflege an den Standorten Dessau-Roßlau und Zerbst

edia.con gemeinnützige GmbH

 
 
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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Kühnauer Str. 40
06846 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 65 01 96 - 0
Fax: 0340 / 65 01 96 - 129


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Anhalt-Hospiz-Zerbst

Breitestein 64
39261 Zerbst

Tel.: 03923 / 48518-0
Mobil: 0173 / 6954529

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Aktuelle Informationen

» Veranstaltungen und Termine
07.04.2018
(Samstag)
Frühjahrsputz Grünanlagen Anhalt-Hospiz
Beginn: 14.00 Uhr
Mai/Juni 2018
Hospizflohmarkt
03.06.2018
(Sonntag)
Hospizgottesdienst
Beginn: 14.00 Uhr
15.06.2018
(Freitag)
Sport-Event
Beginn: 16.00 Uhr
16.08.2018
(Donnerstag)
Grill-Abend im Sommer
Beginn: 18.00 Uhr
23.09.2018
(Sonntag)
Benefiz-Konzert in der Kirche Waldersee
Beginn: 17.00 Uhr
13.10.2018
(Samstag)
"Tag der offenen Tür" zum Welthospiztag
10.00-14.00 Uhr
05.12.2018
(Mittwoch)
Weihnachtsfeier der Ehrenamtlichen
Beginn: 18.00 Uhr
06.12.2018
(Donnerstag)
Weihnachtsfeier der Gäste
Beginn: 15.00 Uhr
12.01.2019
(Samstag)
Jahresgedenken der Verstorbenen 2018
Beginn: 14.00 Uhr
24.01.2019
(Donnerstag)
Jahreshauptversammlung Förderkreis
Beginn: 19.00 Uhr


» Hospiz - Cafe
Hospizfürsprecherin
Theresia Koppe

Jeden Donnerstag gibt es im Anhalt-Hospiz das Angebot zu verschiedenen Gesprächen oder einfach nur zum Ausspannen für unsere Gäste, Angehörigen und Trauernden des stationären Hospizes und des ambulanten Hospizdienstes. In unserem Hospiz-Cafe, das von 15.00 bis 16.30 Uhr Kaffee, Tee und Kuchen bereit hält, sind Ehrenamtliche und Pflegende da, die ihnen zuhören und einfach für Sie da sind.

Gemäß §25 Heimmitwirkungsverordnung hat sich Frau Theresia Koppe, als Vertreterin der Gäste der Einrichtung (Anhalt-Hospiz Dessau) im Rahmen der Aufgaben nach dem Wohn- und Teilhabegesetz des Landes Sachsen Anhalt) für eine weitere Amtszeit als Hospizfürsprecherin, ausgesprochen. Dafür danken wir ihr sehr.

» Trauergruppe für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

- jeden 2. Donnerstag im Monat von 14 - 16 Uhr
- jeden letzten Donnerstag im Monat von 18 - 20 Uhr

» Ambulanter und stationärer Hospizdienst

Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung für Erwachsene und ihre Angehörigen, aber auch für den Einsatz in der Kinder- und Jugendhospizarbeit, bei der Unterstützung von Eltern und anderen Familienangehörigen in der Begleitung ihres lebensverkürzend erkrankten Mitglieds benötigen eine spezielle Ausbildung. Wir planen für das Jahr 2018 einen Befähigungskurs zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung gekoppelt mit der Befähigung von Ehrenamtlichen für die besonderen Belange von sterbenden Kindern und Jugendlichen. Für diesen Kurs nehmen unsere Koordinatorinnen Frau Dagmar Schöbel (Standort Dessau) sowie Frau Sandra König (Standort Zerbst) ihre Anmeldung gern entgegen.

Jeden 2. Dienstag im Monat findet von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr die Supervision
der Ehrenamtlichen mit Pfarrer Gast im Palliativzentrum statt.
Jeden 1. Mittwoch im Monat findet ebenfalls von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr die Teamsitzung
der Ehrenamtlichen mit Frau Dagmar Schöbel im Palliativzentrum statt.

» Jahresabschlussbericht 2016 der Koordinatoren Dagmar Schöbel und Sandra König
Jahresabschlussbericht    

 

» Jahresgedenken in Zerbst und Dessau

Jahresgedenken des Anhalt-Hospiz Zerbst in der Kirche St. Trinitatis Zerbst
„Erinnerung ist ein schwerer Weg“, sagte Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft. Sie bedanke sich für das Vertrauen in die Einrichtung und in die Hospizidee, in die Idee, „Menschen in unserer Mitte zu halten“.

Am ersten Wochenende im Januar fanden in Zerbst und Dessau Gedenkstunden statt, in denen derer gedacht wurde, die im vergangenem Jahr in den Einrichtungen der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft verstorben sind. „Dem Leben mehr Tage, oder den Tagen mehr Leben geben?“

Die Hospizidee wirke, so Pfarrer Torsten Ernst, Vorsteher der Anhaltischen Diakonissenanstalt, in das Leben.

 

 

 

 

» Studenten der Hochschule Hannover besuchen das Anhalt-Hospiz

Foto: Besuch Bauhaus
„Wenn wir uns mit der Endlichkeit auseinandersetzen, hat das viel Bedeutung für das Jetzt und Hier“, sagt Verena Begemann, Professorin an der Hochschule Hannover und Autorin des Buches „Hospiz – Lehr- und Lernort des Lebens“.

Am 09.01.2018 besuchten Studenten der Hochschule Hannover, Fakultät Diakonie, Gesundheit und Soziales, das Anhalt-Hospiz. „Ethische Entscheidungsfindung am Lebensende“ lautete das Thema. Vorgestellt wurden die komplexen Versorgungsangebote der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft. Thematisiert wurden ferner die Hospizidee, das regionale Netzwerksystem, die Begleitung Angehöriger oder Projekte, wie „Hospiz am Rand der Gesellschaft“. Dr. Günther Scheithauer, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Dessau sprach über Ethische Entscheidungsfindung am Ende des Lebens aus ärztlicher Sicht. Vor der Mittagspause besuchten die Studenten das Bauhaus: „Versuche, das Leben zu ordnen“, so überschrieb Konrad Wünsche die Idee Bauhaus.

Lern- und Lehrorte: Die Hospiz-Idee soll in das Leben wirken. Die Hospizarbeit vermittele, sagt Begemann, „Achtsamkeit im Umgang mit meiner Zeit, und den Menschen, denen ich begegne.“

 

 

» Verklingende Denkmale

"Letzte Lieder“ Stefan Weiller in der Laurentiushalle
„Letzte Lieder“ vl. Mareike Benda, Stefan Weiller, Christina Schmid, Ralf Sach


Das Anhalt-Hospiz feiert Jubiläen mit Stefan Weiller

Vielleicht Musik, eine Melodie die bleibt und stellvertretend redet. Und eine Geburtstagstorte, zwei Quadratmeter groß. Und natürlich Worte, Dankesworte, Glückwünsche, kritische Visionen: Das Anhalt-Hospiz feierte am Donnerstag in der Laurentiushalle der Anhaltischen Diakonissenanstalt (ADA) zwei Jubiläen.

Am 14. Dezember 2007 wurde das stationäre Hospiz in Dessau mit acht Betten eingeweiht. Bereits zehn Jahre zuvor nahm der Ambulante Hospizdienst in Dessau seine Arbeit auf. Gegenwärtig verfügt das Anhalt-Hospiz über 22 Betten in Dessau und Zerbst, wo im April diesen Jahres ein Hospiz mit acht Betten eingeweiht werden konnte. Das Hospiz in Dessau zählt seit 2013 14 Betten. Damals wurde das Hospiz zum Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische Beatmungs- und Intensivpflege erweitert, ein bundesweit einzigartiger Zusammenschluss in der Absicht, Erfahrungen und Qualifikationen effektiv zu nutzen.

Die Redner in der Laurentiushalle blicken zurück und nach vorn. Als sich in Dessau ein Kreis derer traf, die sich mit den Themen Tod und Sterben sowie mit der Situation von Sterbenden und deren Angehörigen auseinandersetzten, „fand Sterben noch im Verborgenen statt“, sagte Evelin Heinrich, Geschäftsführerin Diakonisches Werk Dessau. Sterben habe als Versagen der Medizin gegolten. Man erinnert sich sogleich: Der Sterbende wurde aus dem Zimmer, aus dem Leben in die Abstellkammern des Todes gefahren. Die Hospizbewegung dagegen versteht Sterben als Teil des Lebens. Hospizarbeit und Palliativmedizin begleiten Menschen während und nach dem schwer zu fassenden Ende kurativer Möglichkeiten, wollen so bewusst und zeichenhaft auch mitten hinein in die Gesellschaft wirken. Medizinische Versorgung müsse generell mehr sein als eine abrechenbare Einzelleistung, müsse den ganzen Menschen und dessen Umfeld einbeziehen, sagte Dr. Günther Scheithauer, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Dessau. Das sei eine gesellschaftliche Aufgabe, nicht nur Sache von Spezialisten. „Hospiz ist eine Haltung.“ Immer wieder betont Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft, diesen einen Satz. Neben der Arbeit der Mitarbeitenden sei das ehrenamtliche Engagement in der qualifizierten Begleitung Sterbender Grundlage der Bewegung und wirkendes Zeichen der Mitmenschlichkeit.

Diese vielleicht, die Mitmenschlichkeit wird an diesem Tag gefeiert, in einem Reigen der Grußworte, mit einer nahezu visionär großen Torte und mit Musik. Was bleibt, hält, welche Melodie? „Letzte Lieder“ hat Steffan Weiller Buch und Konzertreihe überschrieben. Der Journalist und Autor sei 2010 für die Lokalseite einer Tageszeitung in ein Hospiz geschickt worden, um einen Gast im Hospiz zu interviewen. Er erzählt von den Bedenken, der Angst. Als die Tür zum Zimmer geöffnet wurde, hörte er: „Immer wieder sonntags“, ausgerechnet und ausgerechnet an diesem Ort. Die Idee klang an. Welche Lieder sind mit welchen Erinnerungen verwoben? Diese biografischen Konsonanten, diese persönlichen Mitlaute der Melodien, sammelt er seither, erzählt in freier Bearbeitung fragmentarische Lebensgeschichten Sterbender. Und die Lieder erklingen. Monika Benda, Christina Schmid und Ralf Sach singen, musizieren, rochieren zwischen Oper und Operette, Hit und Volkslied. Sie singen auch die Lieder der Eltern für ihre Kinder. „Weißt du wieviel Sternlein stehen“. Ein Besuch im Kinderhospiz; und Ole malte einen grünen Stern. Aber auch der sehr alte Mann ist nicht lebenssatt. Immer wieder Abschied und Liebe. Whitney Housten „I will always love you“ oder das Liebesduett überhaupt: „Pur ti miro“. Süß und beinah berauscht umarmen sich die Stimmen, auch subversiv, denn Monteverdi lässt so Kaiser Nero und die Kurtisane Poppea lieben. Es geht querbeet durch einige Leben. Weiller und die Musiker setzen lauter kleine Denkmale, die der Hörer in sich finden mag, namenlos und intim zugleich, verklingende Denkmale. Nur die Torte war ein wenig groß, als sei sie eine Aufgabe noch.

 

» 25.11.2017 Benefizabend

25.11.2017 Benefizabend - Die Pathétique und andere Schlager -


Die Pathétique und andere Schlager
Feiern gehört zum Leben

Hospiz sei nicht Haus, sondern Haltung, Sterben Teil des Lebens. „An einem Tag werden wir sterben, vorher leben wir“... und feiern auch, feiern das Leben ganz programmatisch inmitten der Gesellschaft, könnte man dem Zitat von Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft, hinzufügen. Zum Beispiel am vergangenen Sonnabend mit einem Konzert in der Laurentiushalle der Anhaltischen Diakonissenanstalt. Da war die Ausstellung mit malerischen, zeichnerischen und fotografischen Schülerarbeiten Dessauer Gymnasien über das Thema „Hoffnung und Gnade“ im Hospiz bereits eröffnet.

Sechs Stehlampen - zwei Musiker. Eigentlich sollte l'arc six auftreten. Doch Cristin Claas, Sängerin der Band, musste aus Krankheitsgründen absagen. Alle sechs Lampen leuchten dennoch. Zwei der sechs Musiker spielen. Der Pianist und Komponist Christoph Reuter führt Musik-Kabarett auf und Musik-Geschichte vor. Zur Seite steht ihm Jörg Naumann (Saxophon, Flöte) sowie ein fragmentiertes, tranchiertes und genüsslich quer verleimtes Riesenrepertoire. Reuters Programm ist didaktisch wertvoll und noch mehr stimmungsvoll, ein wohl und heikel temperiertes Tutti, ein Ziehen, ein Reißen, ein Tippen an allen Registern. Vor allem ist Reuters hoch musikalische Musikstunde Ästhetik im augenzwinkernden Wortsinn, eine genüsslich verzwickte Lehrstunde in Sachen Wahrnehmung. Von New Orleans bis Free, von Trinklied bis Telemann, oder mit allen Entchen nach Asien und andere Wechsel der Rhythmen: Reuter bietet Analogien und Trugschlüsse, setzt Erbfolgen aufs Spiel und einige Schenkelklopfer ein, um doch hochfein trockenen Witz zu platzieren. Es geht hin und her, auf und ab, kreuz und quer. Wie sehr die beiden Musiker sich kennen, ist zu hören. Gemütswechsel punktgenau. Und wenn sie flüstern, setzen sie kleine Nadelstiche unter die Haut.

Also hin und her, und auf und ab, Klamauk neben atmender Stille - irgendwie scheint das Leben im Blick. Und ja: „Sterben gehört zum Leben“.

 

» 12.09.2017 Wachsende Aufgaben

Foto: v.l. Franz Müntefering, Ehrenamtlicher Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland und Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation (BAGSO), Stefan Maria Stader, (SPD) Bundestagskandidat im Wahlkreis Wittenberg-Dessau-Roßlau, Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH und Dr. med. Günther Scheithauer, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Dessau


Franz Müntefering besuchte die Anhaltische
Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Der frühere Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, Franz Müntefering, besuchte am Dienstag zusammen mit Stefan Maria Stader (SPD), Bundestagskandidat im Wahlkreis Wittenberg-Dessau-Roßlau, die Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH. In einem einstündigen intensiven Gespräch mit Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft, und Dr. med. Günther Scheithauer, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Dessau, wurden die komplexe Arbeit der Gesellschaft vorgestellt, sowie Probleme und Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung in Gegenwart und Zukunft besprochen.

Müntefering bezeichnete die Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft im Hinblick auf die Vernetzung von stationärer und ambulanter Hospiz- und Palliativversorgung sowie Beatmungs- und Intensivpflege als einen überregional wichtigen Impulsgeber. Angesichts der demographischen Entwicklung müsse die Politik Rahmenbedingungen schaffen, um flächendeckend den gesetzlich verbrieften Anspruch auf Hospiz- und Palliativversorgung, auch und gerade in der Häuslichkeit, wozu auch Alten- und Pflegeheime zählen, sicherzustellen.

 

» 03.09.2017 Hospizarbeit und Seelische Gesundheit

Foto: Foto: Im Podiumsgespräch nach dem Vortrag wurde der Umgang mit Trauer und Verlust thematisiert. Bild v.l.: Dipl.-Psych. Dr. Matthias Bechem, Cornelia Lüddemann, Vorsitzende Fraktion Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt, Dr. med. Günther Scheithauer, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Dessau, Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts und Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH.


Vortrag und Gespräch zum 10jährigen
Jubiläum des Anhalt-Hospiz

Die Hospizbewegung habe Sterben und Tod aus der Tabuzone geholt, indem sie sich allen Situationen der menschlichen Existenz stelle. „Wir trösten nicht aktiv, sondern sind tröstend durch gezeigtes Mitgefühl, durch belastbare Anwesenheit und durch sorgsame Achtsamkeit für die Bedürfnisse des sterbenden Menschen“, sagte Dipl.-Psych. Dr. Matthias Bechem während des 123. Jahresfestes der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau, welches in diesem Jahr ganz im Zeichen des 10jährigen Jubiläums des Anhalt-Hospiz stand.

In seinem Vortrag plädierte Bechem für einen natürlichen Umgang mit existentiellen Krisenerfahrungen und kritisierte den „Gesundheitswahn“, „die Inflation psychiatrischer Diagnosen“, mithin den Anspruch, möglichst alle Krisen durch Traumatisierung zu erklären und zu therapieren. Das führe zu einer belastenden Aufmerksamkeitsfixierung. Verzicht auf Perfektionsstreben, tragfähige Beziehungen und Vertrauen in die Zeit seien verlässliche Strategien im Umgang mit Trauer und Verlust.

 

 

» 06.07.2017 - Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besucht das Anhalt-Hospiz Zerbst

Foto: Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besucht das Anhalt-Hospiz Zerbst

Begrüßt wurde Dr. Reiner Haseloff von Dr. Anja Schneider, Yvonne Knamm und Torsten Ernst. „Die Menschen wollen zu Hause

sterben“, sagte Schneider in ihrer Begrüßungsrede. Laut einer Studie sterbe nur etwa ein Prozent der Menschen in Deutschland in einem stationären Hospiz. „Und das ist gut so. Wir brauchen“, sagte Schneider, „abgestimmte Systeme, Netzwerke zwischen ambulanter und stationärer, zwischen professioneller und ehrenamtlicher Versorgung.“ Die Komplexität der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft sei bundesweit einzigartig, zum einen die stationäre Vernetzung von Hospiz, Palliativstation sowie Beatmungs- und Intensivpflege, zum anderen die ambulante Palliativ- und Hospizversorgung. Hinzu kämen Projekte wie „Hospiz am Rande der Gesellschaft“ oder „Hospiz macht Schule“ sowie die Trauerarbeit. Diese komplexe Arbeit leiste einen wesentlichen Beitrag zur seelischen Gesundheit der Gesellschaft und trage die Hospizidee in die Gesellschaft. Mit dem neuen Hospiz habe die komplexe Arbeit nun einen notwendigen sichtbaren Mittelpunkt in Zerbst erhalten. Yvonne Knamm, Pflegediestleitung Anhalt-Hospiz Zerbst, führte den Ministerpräsidenten dann durch das Hospiz.



21.05.2017 Hospiz-Gottesdienst

»  21.05.2017 Hospiz-Gottesdienst

Unter freiem Himmel, im Innenhof des Anhalt-Hospizes wurde am Sonntag (21.05.2017) Gottesdienst gefeiert, der durch die Wahl des Ortes Nähe und Gemeinsamkeit betont und das Abschiednehmen als Teil des Lebens versteht. Die Predigt hielt Pfarrer Torsten Ernst, Vorsteher der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau. Im Anschluss an den Gottesdienstes gab es bei Kuchen und Kaffee die Möglichkeit, miteinander in Gespräche zu kommen.




» 19.02.2017 - Neubau in Zerbst, Hospizbau liegt im Plan
Mehr Informationen (Volksstimme.de)


Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.

» 13.02.2017 - Jubiläumsjahr 2017 / Der DHPV wird 25

Schwerstkranke und sterbende Menschen und die ihnen Nahestehenden benötigen am Ende des Lebens Zuwendung und Unterstützung. Dass diese Erkenntnis sich gesamtgesellschaftlich immer mehr durchsetzt, wurzelt im bürgerschaftlichen Engagement zunächst weniger Pioniere der Hospizarbeit in den 1980er Jahren. Die Gründung des DHPV im Jahr 1992 als BAG Hospiz, Interessenvertretung der Hospizbewegung, Dachverband der überregionalen Organisationen und Verbände der Hospiz- und Palliativarbeit sowie selbstverständlicher Partner im Gesundheitswesen und in der Politik, war eine notwendige und logische Entwicklung. Heute blicken wir auf 25 ereignisreiche Jahre zurück, in denen wir für schwerstkranke und sterbende Menschen viel bewegt haben. Wir freuen uns, dass Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert die Schirmherrschaft für das Jubiläum
übernommen hat.
Mehr Informationen


Mitglieder des Förderkreises des Anhalt-Hospz

» 02.02.2017 - „Die Hospizidee weitertragen“
Jahreshauptversammlung des Förderkreises
Anhalt-Hospiz

Der Förderkreis des Anhalt-Hospizes traf sich zur Jahreshauptversammlung. „Zweck des Förderkreises ist die Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit des Anhalt-Hospizes in Dessau-Roßlau durch ideelle, finanzielle und praktische Hilfe“, heißt es in der Ordnung des Förderkreises. Die überarbeitete Fassung der Ordnung wurde in der Jahreshauptversammlung verabschiedet. Unter anderem werden in Zukunft keine Mitgliedsbeiträge erhoben, Mitglieder aber zu einer Spende für das Hospiz in frei wählbarer Höhe verpflichtet. Die Ordnung sagt zudem, dass...
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Zertifikatübergabe an die Teilnehmer des Befähigungskurses "Sterbende begleiten lernen" in 2016

» 05.12.2016 - „Sterbende begleiten lernen“
Ehrenamtliche Arbeit im „Ambulanten Hospizdienst“

Neun Monate lang haben sich 12 Teilnehmer des Befähigungskurses „Sterbende begleiten lernen“ auf ihre zukünftige ehrenamtliche Arbeit im „Ambulanten Hospizdienst“ der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft vorbereitet.
Neun Sterbebegleiter bekamen am 5. Dezember ihre Zertifikate für den Grund- und Vertiefungskurs im Rahmen der traditionellen Weihnachtsfeier der Ehrenamtlichen überreicht.
Geschäftsführerin Dr. Anja Schneider gab den zukünftigen Sterbebegleitern noch einmal die Gelegenheit, über Ihre Motivationen für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu sprechen, die von eigener Betroffenheit bis zum bürgerlichen Engagement in der Gesellschaft reichten. Außerdem wurden langjährige Ehrenamtliche für Ihren Einsatz im Hospiz gewürdigt und aus
der Arbeit verabschiedet.



v.r.n.l. Humanas GmbH, Ina Biastoch und Dr. Jörg Biastoch, Geschäftsführer; GLACONCHEMIE GmbH, Walter Kanzler, Geschäftsführer; Anhaltische Hospitz- und Palliativgesellschaft gGmbH, Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin; EWS "Die Schuhfabrik" e. K., Jörg Schlichting, Geschäftsführer

» 29.09.2016 - Der Große Preis des Mittelstandes
Anhaltische Hospiz- und Pallitaivgesellschaft gGmbH
als Finalist geehrt

Die Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH schaffte auf Anhieb den Sprung in die Auszeichnungsliste für den Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung.
Die Stiftung ehrt bundesweit in 12 Wettbewerbsregionen mittelständische Unternehmen, um den Respekt vor unternehmerischer Verantwortung zu fördern, um unternehmerische Erfolge, die Vernetzung der Unternehmen und deren Engagement für die Region öffentlich zu machen.

Von der Stadt Dessau-Roßlau 2016 erstmals nominiert, wurde die Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft nun als Finalist bei der Preisverleihung für Mitteldeutschland in Dresden geehrt.
Vier Finalisten und vier Preisträger aus Sachsen-Anhalt wurden ausgezeichnet.
PM 16-24, Foto Helfried Schmidt



» 25.09.2016 - Benefizkonzert in Waldersee

Am Ende des nunmehr neunten Benefizkonzerts in der Kirche St. Bartholomäi Waldersee konnten dem Anhalt-Hospiz 1.323,- Euro überreicht werden. Traditionell formiert sich unter Leitung von Henry Lange ausschließlich für dieses Konzert am letzten Sonntag im September ein Projektchor mit Sängern aus verschiedenen Dessauer Kirchengemeinden. Und die Vielfalt des Programms, die Zahl der Musiker wächst jährlich: Orgel spielten Martin Herrmann, Uta Gräber, Stefan Nusser, Violine Amelie Prusseit, Saxophon Anja Prusseit. Zudem spielten und s angen die Hasenklasse der Evangelischen Grundschule (Leitung Claudia Ruhland), das Blockflötenquartett der Musikschule Kurt Weill (Leitung Wolf Gander) und die Posaunen der Musikschule (Leitung Andreas Schwarz). Im nächsten Jahr, am letzten Sonntag im September, wird es, so sind sich die Musiker einig, das 10. Benefizkonzert geben.

Die aktuellen Fotos vom Benefizkonzert können Sie sich in unserer Galerie ansehen.


» Frau Dr. Anja Schneider bekommt das Bundesverdienstkreuz für ihre Arbeit mit Schwerstkranken 


Glückwünsche zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Dr. Anja Schneider von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Geschäftsführender Vorstand des DHPV.